
Mit modernen Geoinformationssystemen (GIS) lassen sich räumliche Daten erfassen, verwalten, analysieren und anschaulich darstellen. Ich nutze GIS, um Geodaten aus unterschiedlichen Quellen zusammenzuführen, räumliche Zusammenhänge zu analysieren und daraus aussagekräftige Karten und Planungsgrundlagen zu erstellen. Dazu gehören beispielsweise die Aufbereitung und Verschneidung von Flurstücks-, Biotop-, Schutzgebiets- und Geländedaten, die Erstellung thematischer Karten sowie räumliche Analysen und Auswertungen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bilddatenanalyse. Dabei können Luftbilder, Orthofotos, Satellitenbilder oder Drohnenaufnahmen ausgewertet werden, um beispielsweise Flächennutzungen, Vegetationsstrukturen, Gewässer, Versiegelungen oder Veränderungen über verschiedene Zeitpunkte hinweg zu erkennen und zu dokumentieren. Durch die Kombination von Bilddaten mit weiteren Geodaten lassen sich Entwicklungen und räumliche Veränderungen präzise analysieren.
Geodaten bieten vielfältige Möglichkeiten für Planung, Umwelt- und Naturschutz sowie Projektentwicklung. Sie können genutzt werden, um Flächenpotenziale zu ermitteln, Schutz- und Konfliktbereiche darzustellen, Eingriffe räumlich zu bewerten, geeignete Ausgleichsflächen zu identifizieren oder Planungsvarianten miteinander zu vergleichen. So entstehen fundierte Entscheidungsgrundlagen, die komplexe räumliche Zusammenhänge verständlich und nachvollziehbar machen.